FWG Rhein-Mosel ging in Klausur


Bericht von der Klausurtagung - Winningen, 27.10.2018

FWG Klausurtagung in Winningen im Oktober 2018
Vorsitzender Klaus Endris und Bürgermeister Bruno Seibeld konnten zahlreiche Freie Wähler aus allen Gemeinden der Verbandsgemeinde zur Klausurtagung im Weinhaus Hoffnung in Winningen begrüßen. Fraktionsvorsitzender Joachim Schu-Knapp freute sich die FWG Vertreter in seiner Heimatgemeinde willkommen zu heißen. Geschäftsführer Eugen Thelen stellte die neue Homepage der FWG Rhein-Mosel vor, die von Gerd Haag gestaltet worden war. Sie wurde von allen als gelungen und ansprechend gewürdigt.

Der vom Vorstand erstellte Zeitplan zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2019 wurde vorgestellt und angenommen. Demzufolge wird die Kandidatenliste der FWG Rhein-Mosel für die Wahl am 26.05.2019 bei der Mitgliederversammlung im Rahmen der Frühjahrstagung am 16.Febr. 2019 erstellt und verabschiedet. Die beiden Mitglieder der FWG Fraktion im Kreistag baten die Teilnehmer aus ihren Kommunen ausreichend Kandidaten für die FWG Kreistagsliste, die am 18. Jan. 2019 aufgestellt wird, zu benennen. Die Arbeitsgruppen zur Vorbereitung der Wahl trugen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Diese wurden im Plenum intensiv diskutiert und teilweise ergänzt. Sie sollen in einer Sitzung des Vorstandes mit der Fraktion und den Vorsitzenden der örtlichen FWG in ihre endgültige Fassung gebracht werden.

Nach dem Mittagessen stellte Schu-Knapp vor Ort das Projekt „Winningen Mitte“ vor, das von Investor Horst Kröber einem Winninger Bürger realisiert wird. Er erläuterte zusammen mit Bürgermeister Seibeld auch den Umzug und die Neugestaltung des Feuerwehrgebäudes auf dem ehemaligen Gelände des Busunternehmens „Der Moselaner“ an der Kita und der Grundschule.

Weitere Themen der Klausurtagung waren die ärztliche Versorgung insbesondere im südlichen Teil der Untermosel. Hierzu berichtete der Erste Beigeordnete Ralf Dötsch (FWG) über die Zielsetzung einer Gesprächsrunde mit Ärzten, der KV und mit Ortsbürgermeister Gietzen aus Hatzenport, um dieses wichtige Thema mit allen Beteiligten zu erörtern und Lösungsansätze zu erarbeiten. Fritz Bär, der Ortsbürgermeister von Burgen trug sein Anliegen vor, die Buslinie 301, die in Burgen endet, nach Treis-Karden zu verlängern. Dies sei dringend erforderlich um die Grundversorgung (Ärzte, Apotheke und Lebensmittel) der Gemeinden in der südliche Untermosel durch den Wegfall der Arztpraxis in Burgen und der Schließung der Apotheke in Brodenbach weiter zu gewährleisten. Aber auch, um den Touristen eine Anbindung an die Bahnlinie Koblenz Trier zu ermöglichen. Er apelliert: „Es darf nicht sein, dass ein durchgehendes Nahverkehrskonzept an Kreisgrenzen scheitert.“ Bürgermeister Seibeld informierte über den Stand der Baumaßnahmen und der Sanierung des Verwaltungsgebäudes in Kobern-Gondorf und der dauerhaften Sicherstellung des Bürgerbüros und der Tourist- Info in Rhens. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Horst Zimmermann berichtete, dass der Verbandsgemeinderat die Resolution der FWG zur Errichtung eines Kreisverkehrs auf der Kreuzung der L 208 und der Hunsrückhöhenstraße in Waldesch einstimmig beschlossen habe.

Klaus Endris
1. Vorsitzender FWG Rhein-Mosel e.V.


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