Weiterführung der Buslinie 301

Koblenz-Burgen nach Treis-Karden


Pressebericht der FWG Rhein-Mosel

Buslinie301 Seibeld Endris Baer

Ortsbürgermeister Fritz Bär, Bürgermeister Bruno Seibeld und der Vorsitzende der FWG Rhein-Mosel, Klaus Endris, trafen sich an der Endstation der Buslinie 301 Koblenz-Burgen in Burgen.

Fritz Bär erläuterte die Situation der Gemeinden Burgen, Macken und Brodenbach nach dem Verlust der Arztpraxis in Burgen und der dadurch bedingten Aufgabe der Apotheke in Brodenbach. Treis-Karden bietet neben Ärzten und Apotheke auch ein gutes Angebot für die Grundversorgung mit Lebensmitteln und anderen Dingen, also eine zwingende Maßnahme im Hinblick auch auf den demografischen Wandel.

Auch für den Tourismus ist die Anbindung an das Bahnnetz in Karden nach Cochem und Trier unbedingt erforderlich. In Brodenbach und Burgen gibt es große Hotels und drei Campingplätze. Die Gäste müssen derzeit nach Koblenz fahren, um die Bahnstrecke Koblenz-Trier zu erreichen. Die Damen in der Tourist-Info in Burgen können ein Lied davon singen. Das ist keinem Touristen zu vermitteln. Ein Gästeticket für den Nahverkehr gibt es mittlerweile schon, aber an der Kreisgrenze enden die Möglichkeiten von Busverbindungen. Diese unhaltbare Situation erfordert zügiges Handel der Verbandsgemeinden Rhein-Mosel und Cochem, aber auch der Kreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell. Auch für die Gemeinden Lieg, Lütz und Treis-Karden selbst mit ihren Hotels wäre diese Linie sehr hilfreich, wie Leserbriefe in der RZ und Mails an die Gemeinde Burgen belegen.

Die FWG Vertreter waren sich einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und sicherten dem Burgener Ortsbürgermeister ihre Unterstützung auch beim Kreis Mayen-Koblenz zu.


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